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150 Jahre Kunst und Geschmack: Gerstner, seit eineinhalb Jahrhunderten kulinarischer Partner, gratuliert der Wiener Staatsoper zum großen Jubiläum

 

Die Staatsoper, eine Wiener Institution von Weltgeltung, feiert am 25. Mai ihren
150. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählt ein Unternehmen, das dem Haus seit dem Eröffnungstag bis heute verbunden ist: Gerstner, seit eineinhalb Jahrhunderten kulinarischer Partner des Opernhauses am Ring, stellt sich mit einem ganz besonderen Geschenk ein.

 


 

1867 war die Ringstraße zwar schon feierlich eröffnet, aber dennoch weithin Baustelle und auch die Arbeiten am prunkvollen neuen Hofoperntheater waren voll im Gange. In jenen Tagen reiste der Wiener Zuckerbäckermeister Anton Gerstner zur Weltausstellung nach Paris, kehrte mit Gold- und Bronzemedaillen für seine Kreationen heim - und empfahl sich damit als Botschafter des exzellenten Wiener Geschmacks. Die k. u. k. österreichisch-ungarische Handelsdelegation, die sich im darauffolgenden Jahr in Triest zu einer dreijährigen Expedition nach Indien, China, Siam und Japan einschiffte, hatte als Gastgeschenk für das japanische Kaiserpaar bereits neben einem Bösendorfer-Flügel auch einen großen Pokal, gefüllt mit Gerstners berühmten Zuckerobst und Tragantwaren mit an Bord. Diese Mission markierte übrigens den Beginn der diplomatischen Beziehungen mit Japan, deren 150jähriges Bestehen heuer mit dem Auftritt des Tokyo Balletts in der Wiener Staatsoper gefeiert wird.

 

Zu dieser Zeit machten sich auch die Verantwortlichen der Hofoper erstmals Gedanken über die kulinarische Begleitung der künftigen Opernabende, und angesichts seiner internationalen Erfolge war Anton Gerstner die logische Wahl:  Am 25. Mai 1869 eröffnete die kaiserlich-königliche Hofoper zu den Klängen von Mozarts DON JUAN und die Chronik vermerkt, dass „die Erfrischungen in den Zwischenakten aus der Theaterkonditorei des Herrn Gerstner“ kamen. Erwähnt wird übrigens auch, dass „das Servieren derselben … weder im Parquet noch im Parterre gestattet ist, weil dadurch das Publikum belästigt zu werden pflegt“. Der damals durchaus übliche Verzehr kleiner Speisen während der Vorstellung, in jenen Tagen zunehmend als störend empfunden, war also in der neuen Hofoper von Anfang an nicht erlaubt.

 

Mit diesem Tag begann eine Zusammenarbeit, die bis heute Kultur und Kulinarik in genussvoller Weise verbindet. 1873 belohnte das Kaiserhaus Herrn Gerstner für die erstklassige Betreuung der Hofoper und seine „anerkennungswerthigen Leistungen“ im Rahmen der legendären Wiener Weltausstellung mit der Ernennung zum kaiserlich-königlichen Hof-Zuckerbäcker. Ab 1877 oblag ihm die kulinarische Gestaltung sämtlicher Empfänge und Soireen im Opernhaus. Ein Serviceplan und eine Rechnung aus dem Gerstner Archiv belegen die „Servierung für die Kaiserin und den Kaiser von Russland im 3. und 4. Stock des Hofoperntheaters während eines Zwischenaktes am 27. August 1896“. 1921 belieferte Gerstner die erste Opernredoute, 1935 die erste Veranstaltung unter dem offiziellen Namen „Wiener Opernball“ – und auch, als die Staatsoper 1955 nach Reparatur der Kriegsschäden wiedereröffnete, blieben die beiden Traditionshäuser einander treu.

 

Auch heute begleitet Gerstner jede Premierenfeier der Wiener Staatsoper, verwöhnt Staatsgäste beim Pausenempfang im Teesalon, serviert Sponsoren-Diners, richtet Empfänge und Events namhafter Unternehmen aus, verwöhnt Gäste des Wiener Opernballs mit immer neuen kulinarischen Kreationen  und öffnet jeden Abend die Publikumsbuffets. Übrigens hat mittlerweile auch diese stolze Tradition eine digitale Dimension: Mit der Gerstner-App können per Smartphone Pausenerfrischungen vorbestellt werden - und das noch 5 Minuten bevor die ersten Takte der Ouvertüre erklingen!

„Wir sind sehr stolz darauf, mit der Wiener Staatsoper einen so langen gemeinsamen, mittlerweile 150-jährigen Weg zu gehen , kommentiert Oliver W. Braun, Managing Owner der Gerstner Hospitality Group. „Was uns immer verbindet ist die Liebe zur Kunst, die Freude am Genuss und der Wille zur Qualität“, so Braun.

Zur Jubiläumsfeier stellt sich Gerstner allerdings nicht nur mit Worten ein, sondern mit einer Geburtstagstorte, die einem runden 150er alle Ehre macht: eine 140 x 100 x 50cm messende detailgetreue, dreidimensionale Nachbildung des Opernhauses, zusammengesetzt aus gezählten 1.450 Einzelteilen. Im Kern besteht dieses Kunstwerk aus einer saftigen Schokolademasse, die mit 60 kg feinstem Marzipan eingedeckt ist.  Feierlich präsentiert und angeschnitten wird das Kunstwerk vom Direktor der Wiener Staatsoper, Herrn Dominique Meyer höchstpersönlich, für die 200 Ehrengäste und Künstler, die zum großen Geburtstags-Empfang im Anschluss an die Matinee geladen sind.  Nach den Geburtstags-Feierlichkeiten ist die Ausstellung des Tortenmodells in der Wiener Staatsoper geplant.

„Die von unseren Zuckerbäckern liebevoll in 350 Arbeitsstunden handgefertigte Torte ist unser Geburtstagsgeschenk zu Ehren dieses denkwürdigen Jubiläums an die Wiener Staatsoper. Und alle Gäste, die zur großen Festpremiere am 25. Mai von DIE FRAU OHNE SCHATTEN kommen, laden wir aus diesem Anlass und zum Mitfeiern vor der Vorstellung zu einem Glas Sekt an den geöffneten Publikumsbuffets“, so Oliver W. Braun.

 Zu Ehren des Jubiläums hat Gerstner auch eine besondere Süßigkeit kreiert: Die handgefertigte Gerstner Jubiläumsschokolade „150 Jahre Opernhaus am Ring“ verführt mit dunklem Biskuit, einer zarten Rum-Note und fruchtiger Marillenmarmelade. Umhüllt wird der süße Traum von feinster Zartbitterschokolade – und für alle, die mitfeiern wollen, ist die Limited Edition in der hochwertigen Geschenkbox ab 25. Mai im Gerstner Shop der Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäckerei  vis-á-vis der Staatsoper und im Gerstner Onlineshop erhältlich.